Ausstellungen

Wundmal -
Spuren der Erinnerung sichtbar machen

Ein Denkmalprojekt zur Erinnerung an das Leid der Verschickungskinder, in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Westfälische Salzwelten e.V. und gefördert von:

Wundmal

Einweihung der Erinnerungsskulptur „Wundmal“ 
im Kurpark Bad Sassendorf am 9.4.2024

Über Jahre galt Bad Sassendorf als einer der großen Kinderkurorte in Deutschland. Mehrere Tausend Kinder wurden bis in die 1980er-Jahre für mehrere Wochen zu einer Heil- oder Erholungskur nach Bad Sassendorf geschickt.
Obwohl die Kuren den gesundheitlichen Zustand der Kinder verbessern sollten, kehrten viele Kinder mit negativen Erinnerungen zurück, die sie zum Teil bis ins Erwachsenenalter beeinflussen. Viele dieser Erinnerungen sind geprägt von Gewalt, Unsicherheit und Missbrauch. Dies ergaben Zeitzeugenbefragungen und Archivrecherchen der letzten Jahre.
Um an das Leid zu erinnern, das viele der Verschickungskinder auch in Bad Sassendorf erlebt haben, entschied der Förderverein Westfälische Salzwelten e.V. sich dazu, mit der Skulptur „Wundmal“ im Kurpark an die Schicksale der Verschickungskinder zu erinnern. Die Skulptur ist ein Werk der Künstlerin Heike-Fischer Nagel. Sie soll einen Ort bieten, an dem offen über das Thema „Kinderkuren“ gesprochen wird, an dem Betroffene mit Nichtbetroffenen ins Gespräch kommen – einen Ort, der den Impuls zur weiteren Aufarbeitung und zum Aufhorchen bietet.

Hiermit lädt der Förderverein Westfälische Salzwelten e.V. Sie herzlich zur Präsentation der Skulptur am Dienstag, den 9. April 2024, 11 Uhr, am Gradierwerk in Bad Sassendorf ein.

Zur Präsentation der Skulptur „Wundmal“ werden folgende Grußworte gesprochen:

  • Malte Dahlhoff, Bürgermeister der Gemeinde Bad Sassendorf
  • Christian Fritsch, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen
  • Detlef Lichtrauter, CSP-KV-NRW (Citizen-Science-Projekt-Kinderverschickungen-NRW) und 1. Vorsitzender AKV-NRW e.V.
  • Heike Fischer-Nagel, Künstlerin der Skulptur „Wundmal“

obiger Text: Jeanette MetzMuseumsleitung, Westfälische Salzwelten, Hof Haulle

Sonderveranstaltung zur Ausstellung
"Ungeborgen"

Mittwoch, 17. Januar 2024, Sonderveranstaltung zur Ausstellung, 19.00 Uhr im großen Saal der Kunstklinik:

„Ungeborgen“ - eine experimentelle Begegnung von Kunst und poetischer Inszenierung: eine Szenische Lesung mit performativen Elementen zur Thematik der Verschickungskinder mit Willi Schmidt und Heike Fischer-Nagel.

Heike Fischer-Nagel ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und zeigt in der Zeit vom 22.11.2023 - 17.01.2024 Werke zur Thematik der Kinderverschickungen in der Kunstklinik Eppendorf. Willi Schmidt ist tätig als Regisseur und Schauspieler im Kulturzentrum Waggonhalle in Marburg und ebenso Autor des Buches „Verschickungsjunge“. Darin erzählt er die Geschichte eines Jungen, der in der behüteten, bäuerlichen Welt eines oberhessischen Dorfes aufwächst, während ihn die zweimalige Verschickung innerlich zunehmend aus der Bahn wirft, insbesondere was die Suche nach seiner Rolle als Junge betrifft. Heike Fischer-Nagel und Willi Schmidt verbinden einerseits biografische Erlebnisse als selbst Betroffene der Kinderverschickung, aber vor allem ihre künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Menschsein in Grenzsituationen. Daraus entstand die Idee, unter dem Titel „Ungeborgen“ ein gemeinsames Kunsttheaterstück zu entwickeln, bei dem Texte, Theater und Bilder zusammen wirken. In Verbindung mit der Lesung aus dem Buch „Verschickungsjunge“ werden Ausschnitte aus diesem, noch im Probenprozess befindlichen Projekt gezeigt. Heike Fischer-Nagel und Willi Schmidt möchten an diesem Abend über die Kunst einen Zugang offerieren, Begegnungen ermöglichen sowie den gesellschaftlichen Dialog öffnen. Das gesamte Kunsttheaterstück „Ungeborgen“ wird voraussichtlich Ende des Jahres 2024 uraufgeführt.

Eintritt: 8€ - Karten online bestellen oder an der Abendkasse,
Martinistraße 44a, 20251 Hamburg
Tel.: 040/780 50 400

Weitere Infos unter diesem Link:

KUNSTKLINIK
Willi Schmidt, www.waggonhalle.de
Heike Fischer-Nagel
Heike Fischer-Nagel
Duo Faltenreich mit Regine Münchow-Mommesen (Akkordeon) und Helmut Stuarnig (Violine)

Ungeborgen

Ausstellung in der Kunstklink, dem Kulturzentrum in Hamburg-Eppendorf

Ein künstlerischer Beitrag zur Aufarbeitung der Kinderverschickungen
vom 22.11.2023 - 17.01.2024
Martinistraße 44a, 20251 Hamburg

Vernissage: Mittwoch, 22.11.2023 um 18 Uhr
Vortrag der Autorin Anja Röhl um 19 Uhr
Sonderveranstaltung am Mittwoch, 17.01.2023 um 19 Uhr, Szenische Lesung mit Kunst, Poesie und dem Duo Faltenreich

 

Offenes Atelier

 

Kindeswund

Eine Ausstellung in der Bürgerhalle des Landtages Nordrhein-Westfalen vom 21.03.2023 bis zum 31.03.2023.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW e. V.

(Einzelausstellung)
Bürgerhalle des Landtages von NRW | Düsseldorf

Kindeswund
Kindeswund Rückseite

Kindeswund

Rückblende -
unvermittelte Erinnerungsblitze,
Gedächtnissplitter vergangenen Erlebens und Handelns,
Versuche raumzeitlicher Zuordnungen,
Fragmente des erinnerten Damals,
diffuse emotionale Befindlichkeiten im Heute.

Die Erinnerungsbruchstücke ringen miteinander und suchen nach Ausgang und Ausdruck. Unaussprechliches und Kindlich-Naives, aber auch seelische Verletzungen und Risse des Erwachsenen-Ichs beharren auf Sichtbarkeit. All das Verstörende und Illusionäre kindlicher Phantasien und Albträume, gar die möglichen Trugschlüsse begleiten die Suche nach Faktizität und Wahrheit und können das Erinnerungsbild eintrüben, irritieren und sind doch wahrhaftig. Das Ausgeliefertsein, die Angst vor dem Unvorhersehbaren, die Einsamkeit im Verlorensein fließen den Gemälden und skulpturalen Darstellungen zu. Sie sind ihnen innewohnend und erschließen sich den Betrachter:innen in deren je eigener Vorstellung.
Einzelne, meist für sich stehende Kinder prägen die bühnenhafte Szenerie der Gemälde. Die Betrachter:innen werden konfrontiert mit „intimen“ Einblicken in die Gefühlswelt der kindlichen Protagonist:innen. Sie zeugen von Leid, Elend und Traumata in den Verschickungsheimen, zeigen die kindliche Innenwelt und lassen die belastenden und verstörenden Erlebnisse annähernd erahnen. Der Zustand nach Verlust und „Abgetrenntsein,” der abrupte Bindungsabbruch von Zuhause und Familie sowie kindliche Ohnmacht prägt wesentlich die bildnerische Atmosphäre der Werke.
Die Täter:innen, zumeist gesichtslos dargestellt oder gar nicht im Bild, sind nur scheinbar Randfiguren der gewalttätigen Tableaus; die Übergriffe lassen sich nur vermuten. Trotz dieser dunklen Erlebniswelt treten die Kinder den Betrachter:innen mit liebevoll, farbig-ansprechend gestalteter Kleidung entgegen. Auf diese Weise wird ihre Würde bewahrt und ihnen bildnerisch-symbolisch zurückgegeben. Bei allem Schmerz, der ihnen zugefügt wurde, sprechen aus ihnen auch Hoffnung und die zarte Zuversicht, an diesen oft lebenslang prägenden Erfahrungen wachsen zu können.

Heike Fischer-Nagel

„Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eindringt.“ (Rumi)

Bilder vom Tag der Ausstellungseröffnung ...

Wunde Würde - bedrängte Erinnerung

Einzelausstellung begleitend zum 4. Fachkongress der bundesweiten "Initiative Verschickungskinder"
vom 15.09.2022 – 18.09.2022 

im Tagungs- und Kongresszentrum | Bad Sassendorf

Eröffnung 15.09.2022, 18 Uhr

Wunde Würde - bedrängte Erinnerung

Erinnerungsbruchstücke der Verschickung ringen miteinander, suchen, fragen nach dem „Was war wirklich?“ „Was ist damals passiert?“  „Wie sahen Orte, Personen und Räume aus?“. Oder waren es doch nur Illusionen, kindliche Phantasien, verstörende Alpträume, Trugschlüsse… ? 
Einzelne, meist für sich stehende Kinder prägen die bühnenhafte Szenerie der Gemälde. Die Betrachter:innen werden konfrontiert mit „intimen“ Einblicken in die Gefühlswelt der kindlichen Protagonisten. Sie zeugen von Leid, Elend und Traumata in den Verschickungsheimen, zeigen die kindliche Innenwelt und lassen die belastenden und verstörenden Erinnerungen erahnen. Die Kunstwerke zielen darauf, bewusste als auch diffuse Erinnerungen von Betroffenen anzusprechen sowie das seelisch-emotionale Erleben der Betrachter:innen zu wecken. Die Malereien, Skulpturen und angedeuteten Installationen möchten dazu beitragen, das Selbstverständnis und die Glaubwürdigkeit von Verschickung betroffener Menschen zu stärken. 
Es sind Momentaufnahmen – Erinnerungsbruchstücke – angedeutete Handlungen und Erlebnisse, die in den Arbeiten gezeigt werden. 

Impressionen aus der Ausstellung im Kongresszentrum

Flügelruhe

Eine Ausstellung auf der Südempore in der St. Cosmae-Kirche Stade in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Stade
vom 29.05.2022 – 04.09.2022 (Einzelausstellung)
St. Cosmae-Kirche | Stade

„ … mit jedem Pulsschlag wird aus heute gestern“ (Erich Kästner), so wie der Flügelschlag eines Schmetterlings im Augenblick des Vorübergehens.
Zwischen Flügelschlag und los fliegen, gibt es den Moment des Innehaltens und des Atem holens - einen Zustand der „Flügelruhe“. 
Flügelruhe vermag die erhöhte Frequenz unseres Pulsschlages zu beruhigen. Sie offeriert die ersehnte Pause, um sich zu sammeln und Hoffnungen zu weben - möglicherweise birgt die entzündliche Stille in ihr den Funken zu Wandel und Aufbruch.

Eröffnung und Vernissage: 29.05.2022 um 11:15 Uhr
Öffnungszeiten: Tägl. 12:30 - 17:00 Uhr

Zwischenreich

Ausstellung in der Kratzmannschen Kate
vom 26.03.2022 – 27.03.2022 (Einzelausstellung)
Reinbeker Straße 4 | 22145 Stapelfeld

Sonnabend, 26. März 2022
12:00 bis 13:00 Uhr:  Vernissage
13:00 bis 17:00 Uhr:  Ausstellung
19:30 bis 20:30 Uhr:  Sonderveranstaltung

 „Dialog im Zwischenreich“, eine experimentelle Begegnung von Kunst, Musik und Poesie mit

The JayCase
(Jean Cortis: Gesang, Kimo Eiserbeck: Bassklarinette u. Querflöte, Finn Sommer: Gitarre)

Im Anschluss besteht für die Möglichkeit, mit allen Vortragenden ins Gespräch zu kommen.

 Sonntag, 27. März 2022
12:00 bis 17:00 Uhr: Ausstellung

Es ist die Phantasie, die uns hilft, schwere Krisen oder seelische Nöte zu überstehen. Die Vorstellungskraft ist die positive Essenz der Illusion, der Motor für Durchhalten, Umbruch und Wandlung sowie für freie und neue Gestaltungsräume.
In der Ausstellung  Zwischenreich geht es um das Entdecken und Auffinden einer bildnerisch erfahrbaren „Zwischenwelt“ sowie um das Ausloten von Vorstellungskraft und Wandlungsfähigkeit darin.
Zwischenreich beschreibt im weitesten Sinne eine „Nahtstelle“ zwischen künstlich-imaginären Bildräumen und der unmittelbar erlebbaren und realen Umgebung –  den Übergang zwischen Illusion und Wirklichkeit.
Die Malereien und Skulpturen wollen Momentaufnahmen vielschichtiger, menschlicher Emotionen zum Ausdruck bringen– oftmals sind es Darstellungen von etwas naiv Hoffnungsvollem, wonach die Figuren in den Kunstwerken meist an fiktiven Orten auf der Suche zu sein scheinen. Die Werke spiegeln eine offene Erzählung, die nichts festlegt, das temporär-Prozesshafte betont und auch die Betrachter*innen zum Innehalten als auch zum Dialog einlädt: „Wo komme ich her, wo will ich hin, wo verorte ich mich im Hier und Jetzt? Und wie öffne ich das Tor zum Zwischenreich?“

"Gedachte anderer Träume ..."

Ausstellung im Kunsthaus Kappeln
vom 18.09.2021 – 21.11.2021
(Einzelausstellung)
Poststraße 5 | 24376 Kappeln

"Wasser"

KulturWerk Rahlstedt
Ausstellung auf dem Museumsschiff Cap San Diego
vom 02.08.2021 – 30.08.2021
(Gruppenausstellung)
Überseebrücke | 20459 Hamburg

Suche nach zarter Spur

Schloss Reinbek
Ausstellung im Schloss Reinbek
vom 25.08.2019 – 27.10.2019
(Einzelausstellung)
Schloßstraße 5 | 21465 Reinbek

Katalogumschlag Suche nach zarter Spur,
Katalog zur Ausstellung, (c) Heike Fischer-Nagel

Luftschiffe spinnen

Kunstkreis Bargteheide e.V.
Ausstellung im Stellwerk Bargteheide
vom 26.04.2019 – 05.05.2019
(Einzelausstellung)
Bahnhofstr. 21 | 22941 Bargteheide

Luftschiffe spinnen

AlsterArt 2018

(Verkaufs) Ausstellung im
Einkaufszentrum Alstertal
am 11.11.2018, 11:00 – 18:00 Uhr
(Gruppenausstellung)

Heegbarg 31 | 22391 Hamburg

Rotkäppchen will mehr

Ausstellung im Kulturwerk Rahlstedt
01.09. – 22.09.2018
(Einzelausstellung)
Vernissage am 01.09.2018, 11:00 Uhr und
weitere Veranstaltungen
Boizenburger Weg 7 | 22143 Hamburg

Plakat zu "Rotkäppchen will mehr"
aus: Wochenzeitung für Rahlstedt, ... vom 08.09.2018

Inwärtshorchen

Ausstellung im Gemeindefoyer der Johanniskirche der Christengemeinschaft Hamburg-Mitte
22.04. – 17.06.2018
(Einzelausstellung)
Vernissage am 22.04.2018, 11:30 Uhr
Johnsallee 15–17 | 20148 Hamburg

Inwärtshorchen
Inwärtshorchen, (c) Heike Fischer-Nagel

Neues Leben gestalten

Ausstellung von Rahlstedter KünstlerInnen des KulturWerkes in der Martinskirche der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt
08.04. – 02.05.2018
(Gruppenausstellung)
Vernissage am 08.04.2018, 16:00 Uhr
und weitere Veranstaltungen
Hohwachter Weg 2 | 22143 Hamburg

Torhaus

Große Ausstellung im Wellingsbüttler Torhaus
18.02. – 18.03.2018
(Gruppenausstellung)
Vernissage 18.02.2018, 11:00 Uhr
Wellingsbüttler Weg 75b | 22391 Hamburg

Torhaus
Torhaus Ausstellung

Rahlstedter Publikumspreis 2017

5. Publikumspreis 2017 „Sprachenwelten verbinden“
Der Publikumspreis und die Preise der Jury zum Jahresthema des KulturWerks Rahlstedt  — „Sprachenwelten verbinden“ wurden vergeben
18.11.2017

Preis des Publikums:
1. Preis Sabine Kisvari (Malerei) und Sonja Marlin (Gedichte) „Zwiegespräche“
2. Preis Heike Fischer-Nagel „Talking Heads – Sprechende Köpfe“
3. Preis Christel Riepe „Pantanal“

Talking Heads
2. Preis: Talking Heads
Rahlstedter Puplikumspreis _2017

Lesung & Kunst

Tagesausstellung aus dem Werkzyklus „Seelensprünge“ am 30.03.2017 im Rahmen einer Buchvorstellung von Jens-Michael Wüstel

Seelensprünge

Ausstellung in der Martinskirche in Hamburg-Rahlstedt vom
29.01.2017 – 26.02.2017
(Einzelausstellung)

Vergänglichkeit und Utopie

Landschaftsausstellung Schweizerhof in Bad Bevensen vom
07.09. – 06.10.1996
(Gruppenausstellung)

Wandlungen - mein künstlerischer Beitrag auf der
Landschaftsausstellung:
Eine Installation mit Licht, Schatten und Scherenschnittobjekten in einer Roggenkammer des Bauernhofes.

Bilder u. Text zum Projekt Wandlungen

d r e i z e h n

Ausstellung BP Oil Hamburg vom
18.05. – 16.06.1995
(Gruppenausstellung)

Ausstellung BP-Oil, Gerhard Rühm